chrismon Gemeinde 2021:
Gewinner der Publikums- und Jurypreise stehen fest

Zum sechsten Mal hat das Magazin chrismon 2021 den Förderwettbewerb „chrismon Gemeinde“ ausgerufen. Die Resonanz war überwältigend: 183 Kirchengemeinden aus ganz Deutschland haben sich mit spannenden und kreativen Projekten beteiligt – über 436.000 Stimmen wurden für die Publikumswahl abgegeben.

Unterstützt von den Sponsoren KD-Bank, Gustav-Adolf-Werk, Brot für die Welt und Gemeindebrief - Magazin für Öffentlichkeitsarbeit konnten auch dieses Jahr auf zwei Wegen Preise vergeben werden. Neben der Onlineabstimmung, bei der Publikumspreise im Gesamtwert von 8.000 Euro verteilt wurden, vergab die Jury sieben Preise zu je 2.000 Euro in sieben Kategorien. Jetzt stehen die Gewinner fest.

Der mit 2.000 Euro dotierte erste Publikumspreis geht an das Evangelische Stadtjugendpfarramt Gießen mit dem Projekt „Junge Kirche Gießen“. Die jungen Menschen in Gießen renovieren seit Anfang des Jahres ehrenamtlich die Lukaskirche in Gießen, die künftig die Junge Kirche beherbergen wird. Sie bringen frische Farbe in die alte Kirche, schleifen ausgetretene Treppen und stecken Herzblut in das Projekt. In einem Café im Eingangsbereich lädt das Team dazu ein, gemeinsam ins Gespräch zu kommen. In kleinen „Oasen“ kann man sich zu zweit oder in der Gruppe entspannt treffen. Eine zeitgemäße Lichttechnik schafft eine moderne und einladende Atmosphäre.

Den zweiten Publikumspreis (1.500 Euro) gewinnt die evangelische Nikodemuskirchengemeinde im Bayreuther Stadtteil Neue Heimat mit ihrem Projekt „kids-Treff Neue Heimat“. Rund 250 Kinder und Jugendliche aus einem schwierigen sozialen Umfeld nutzen die kostenlosen Angebote wie Mittagessen, Hausaufgabenhilfe oder Spiel-, Sport- und Kreativprogramme auf dem Abenteuerspielplatz.

Der mit 1.000 Euro dotierte dritte Publikumspreis geht an die evangelische Christuskirchengemeinde in Bad Vilbel und deren Indienpartnerschaft.

Die vierten bis zehnten Publikumspreise sind mit je 500 Euro dotiert. Alle Gewinnergemeinden können unter https://chrismongemeinde.de/preistraeger eingesehen werden.

Die Gewinner der sieben Jurypreise in den jeweiligen Kategorien sind:Besonderer Gottesdienst:

  • Versöhnungskirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück für „Maurice TV“ (Onlineformat für Kitakinder während der Pandemie)
  • Diakonie: Kirchengemeinde Heinsberg-Oberbruch für „KinderChancen-Tafel“ (Mittagessen, Hausaufgabenbegleitung und Freizeitmöglichkeiten für Kinder aus armen Haushalten)
  • Jugend: Kirchengemeinde Konstanz-Wollmatingen für „ElternKonfidinner@home“ (Konfis und ihre Eltern genießen ein Drei-Gänge-Menü per Zoom)
  • Kirchenrenovierung: Jugendkirche Chemnitz für „Wunder.Raum.Jugendkirche“ (Verwandlung der Kirchendecke in einen Himmel mit Lautsprechersystem)
  • Musik: Kirchengemeinde Rummelsberg für „Corona-Fonds“ (Corona-Fonds für hauptamtliche Musiker:innen während der Pandemie)
  • Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising: evangelisch-reformierte Gemeinde Leopoldshöhe für „AnsprechBar“ (Hütte auf dem Marktplatz, die trotz Lockdown Menschen die Gelegenheit zum Austausch bietet)
  • Verantwortung in der Einen Welt: Kirchengemeinde Oberaudorf-Kiefersfelden für „Himmelsstrom“ (Nutzung des Kirchendachs für Photovoltaik)


Material zur Corona-Krise

Die Corona-Pandemie lähmt das öffentliche Leben. Abstand, Rückzug und – wenn es geht - Home-Office sind derzeit angesagt. Die Kirchen bleiben leer, das Gemeindeleben findet nicht mehr im gewohnten, direkten Miteinander statt. Virtuell begegnen sich die Menschen, so gut es geht: per Video-Gottesdienst, im Live-Chat, in sozialen Netzwerken.

Doch was ist mit den analogen Kommunikationskanälen? Den Gemeindebriefen, den so genannten „Heimlichen Riesen“ der kirchlichen Publizistik? Über was sollen sie berichten, wenn sich im Gemeindehaus nichts tut? Wenn alle noch vor kurzem angekündigten Veranstaltungen, Kreise, Begegnungen, Ausflüge, Gottesdienste ins Wasser fallen? Am besten nichts schreiben, nichts veröffentlichen, den Gemeindebrief mangels Masse aussetzen, ausfallen fallen? Nein, im Gegenteil: Der Gemeindebrief als engstes Bindeglied zu ALLEN Kirchenmitgliedern ist weiterhin dringend nötig und hat seinen festen Platz in der Gemeindekommunikation. Er wird gebraucht. Für viele ältere Menschen ist er die verlässlichste kirchliche Informationsquelle. Sie muss weiter sprudeln. Denn über diesen weitreichenden Kanal kann die Kirchengemeinde signalisieren: Wir sind da, für ALLE.

Liebe Redakteurinnen und Redakteure in den Gemeindebriefredaktionen: Bitte lassen Sie Ihre wertvolle Arbeit nicht ruhen, bleiben Sie in Kontakt zu Ihren Leserinnen und Lesern. Geben Sie das Printmedium nicht auf, pausieren Sie nicht. Beweisen Sie Kreativität und Einsatz beim Schreiben und Layouten. Wir möchten Sie mit Texten und Bildern unterstützen. Täglich finden Sie auf gemeindebrief.de aktuelles, speziell für Sie zusammengestelltes Material zur Corona-Krise. Daneben haben wir auch zeitlose Themen im Blick, die vielleicht einen Platz in Ihrem nächsten Gemeindebrief finden können. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Anregungen und Wünsche haben.

Stefan Lotz

 

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