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Neue Servicestelle für kirchliches Fundraising vermittelt Know-how

Unter www.fundraising-evangelisch.info gibt es viele nützliche Tipps und Best-Practise-Beispiele rund ums Thema Fundraising
Unter www.fundraising-evangelisch.info gibt es viele nützliche Tipps und Best-Practise-Beispiele rund ums Thema Fundraising

Weniger Kirchenmitglieder, sinkende Einnahmen. Kirchen und Einrichtungen der Diakonie werben verstärkt um Spenden. Das Know-how vermittelt die Fundraising-Akademie in Frankfurt am Main. Online gibt es gelungene Beispiele aus der Praxis unter www.fundraising-evangelisch.info

Sinkende Mitgliederzahlen, die demografische Entwicklung und sinkende Kirchensteuereinnahmen zwingen dazu, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu entdecken. Wie kann das gelingen?

Fundraising heißt das Zauberwort. Aber was ist das? "Mittelbeschaffung" heißt es oft. "Spendensammeln" steht im Duden. Beides trifft es nicht so ganz. Kurz gesagt: Fundraising ist das strategische und systematische Einwerben von Ressourcen für gemeinwohlorientierte Zwecke.

Das Besondere an kirchlichem Fundraising

Es geht darum, Mitstreiter für ein gemeinsames Anliegen zu gewinnen. Und das beschränkt sich bei weitem nicht auf Geld. Die Bibel spricht von "Talenten". Wer für die gute Sache begeistert ist, unterstützt sie nach seinen Möglichkeiten: mit seiner Zeit und seinen Kontakten, mit Sachspenden oder auch mit Geld. Im Vordergrund stehen die kontinuierliche Mitgliederkommunikation und möglichst dauerhafte Beziehungen. Darum hat gelingendes Fundraising viel mit Gemeindeaufbau zu tun.

Was ist das Besondere am kirchlichen Fundraising? Es ist eng verknüpft mit dem kirchlichen Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums und braucht die Auseinandersetzung mit theologischen Fragen des Gebens und Stiftens. Im Vergleich zu den bekannten und professionell agierenden Organisationen verfügen die regional tätigen Kirchengemeinden nur über geringe finanzielle und personelle Ressourcen und mangelndes Know-how.

Fundraising-Servicestelle in Frankfurt/Main

Kirchengemeinden leisten eine gute und wichtige Arbeit, daran haben viele Menschen teil. Auf diesem Hintergrund können sie selbstbewusst deutlich machen, dass für die Aufrechterhaltung dieser Arbeit neben den Kirchensteuereinnahmen zunehmend Unterstützung erforderlich ist. Zudem bieten zusätzlich eingeworbene Mittel Gestaltungsräume.

Fundraising kann man lernen, z.B. in den verschiedenen Ausbildungskursen der  Fundraising Akademie in Frankfurt/Main. Seit dem Herbst 2010 bietet die in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eingerichtete Servicestelle Fundraising und Stiftungswesen allen, die sich für die Finanzierung kirchlicher Arbeit engagieren, Hilfe und Unterstützung an. Ziel ist es, das kirchliche Fundraising insgesamt zu stärken und zu professionalisieren.

Onlineportal mit Praxis-Beispielen

Fundraising goes online: Abgestimmt auf die Besonderheiten kirchlichen Fundraisings wurde das Internetportal www.fundraising-evangelisch.info eingerichtet. Es ist in enger Zusammenarbeit mit den Fundraising-Beauftragten der Landeskirchen entwickelt worden. Eine Übersichtskarte der EKD-Gliedkirchen und eine Liste der Ansprechpartner erleichert die Kontaktaufnahme.

Das Serviceportal richtet sich vor allem an Pastorinnen und Pastoren, Kirchenvorstände und ehrenamtlich Engagierte, die im Fundraising eine Chance sehen, kirchliche Arbeit zu finanzieren. Die 250 Seiten des Portals helfen, Fundraising-Konzepte zu erarbeiten, Zielgruppen zu definieren und mitreißende Spendenprojekte zu entwickeln.

Tipps für wirkungsvolle Spendenbriefe

Der Menüpunkt Strategie zum Beipiel beschreibt, wie eine speziell auf die eigene Kirchengemeinde zugeschnitte Fundraising-Konzeption erarbeitet wird. Praxistipps geben Hinweise für Kollekten, Spendenbriefe oder den Umgang mit Ehrenamtlichen. Ein wachsender Pool von "guten Beispielen" spiegelt die Kreativität kirchlicher Fundraising-Projekte wider.

Was ist zu beachten, wenn eine kirchliche Stiftung gegründet werden soll, und was bedeutet eigentlich "Zustiftung"? Wo die Not besonders groß und schnelles Handeln erforderlich ist, bietet das Turbomodell "In zehn Schritten zum Erfolg" schnelle Hilfe. Wer das Serviceportal aufmerksam studiert, macht quasi einen kostenlosen Fundraising-Basiskurs.

Ingrid Alken

Erstellt am: 04.05.2011

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