Gemeindebriefdruckerei Friedrich Druckerei

 

Fundraising: Spender an sich binden

Mit einem netten Dankeschön können Kirchengemeinden Spender an sich binden
Mit einem einfachen Dankeschön können Kirchengemeinden Spender an sich binden

Wer Ihre Gemeinde mit Zeit, Geld, seinen Talenten oder Erfahrungen unterstützt, hat Erwartungen und Ansprüche. Um die Beziehung zu Engagierten zu festigen, müssen Sie deren Ansprüche und Erwartungen gerecht werden. Das Ziel lautet Spenderbindung.

Spenden sind freiwillig. Jemand, tut das, weil er ein wichtiges Anliegen mit Ihnen teilt. Er geht davon aus, dass Sie dieses Anliegen erfolgreich umsetzen werden. Das heißt er erwartet eine gute Qualität Ihrer Arbeit und Glaubwürdigkeit Ihres Denkens und Handelns.

Dafür engagiert er sich nach seinen Möglichkeiten und wird damit zu Ihrem Partner und Freund. Er möchte teilhaben an Ihrer Arbeit, in ehrlicher Partnerschaft informiert werden über Teilerfolge und Erfolge, auch über Misserfolge. Ja, auch das kann es geben. Seien Sie auch dann au-thentisch und berichten Sie auch über Rückschläge oder Stillstand.

Wichtige Fragen nicht außer Acht lassen

Dazu hilft oft ein Perspektivwechsel: Was macht Sie selbst zufrieden in Ihrer Gemeinde und woran stören Sie sich vielleicht? Diese Zufriedenheit hat sicher mit der Ausrichtung und der Qualität der kirchengemeindlichen Arbeit zu tun, aber auch damit, wie Sie als Unterstützer wahrgenommen und behandelt werden. Was macht es mit Ihnen, wenn ausdrücklich geäußerte Bitten ignoriert werden, ohne ein Wort der Erklärung?

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie nach einer Spende nichts mehr hören vom Empfänger? Was ist, wenn Sie erfahren, dass die von Ihnen für einen bestimmten Zweck getätigte Spende anderweitig verwendet wurde? Möchten Sie nicht auch bei kritischen Fragen ernst genommen werden? Es lohnt sich, über diese Fragen nachzudenken, denn: Wer zufrieden ist, bleibt Ihnen verbunden!

Eine Dankkultur zahlt sich auf Dauer aus 

Im Mittelpunkt Ihrer Arbeit als Kirchengemeinde und Ihres Fundraisings stehen Menschen. Einige konnten Sie von Ihrem Anliegen überzeugen und als Unterstützer gewinnen. Dafür zeitnah zu danken, ist selbstverständlich. Je länger der Dank auf sich warten lässt, desto größer ist die Gefahr, dass der Spender seine Entscheidung bedauert.

Vielleicht erfährt er von einer anderen Organisation mehr Wertschätzung. Sie müssen davon ausgehen, dass gerade ältere Spenderinnen und Spender an mehrere Organisationen spenden. Entwickeln Sie darum eine angemessene Dankkultur.

Bescheinigungen motivieren zum Spenden

Ähnlich ist es mit dem Ausstellen einer Zuwendungsbestätigung. Sie „müssen“ erst bei Spenden ab 200 Euro eine solche Bescheinigung ausstellen. Aber versetzen Sie sich mal  in die Lage Ihrer Spender: Möchten Sie bei Ihrer Einkommenssteuererklärung alle im Laufe des Jahres getätigten Spenden auf Ihren Kontoauszügen heraussuchen, um sie steuerlich geltend machen zu können? Das macht viel Mühe und Sie wollen es Ihren Spendern doch leicht machen.

Die Zufriedenheit Ihrer Unterstützer liegt Ihnen am Herzen. Zeigen Sie das durch eine offene und transparente Kommunikation, auch und gerade, wenn mal etwas schief geht. Fehler passieren und sorgen oft für Unverständnis und Ärger. Jemandem, der seinem Ärger Luft macht, sollten Sie dankbar sein. Erstens, weil Sie so von einem Fehler erfahren und ihn künftig vermeiden können. Und zweitens, weil ein Kritiker Ihnen seine Zeit schenkt. Er gibt Ihnen vielleicht wichtige Hinweise, was Sie künftig besser machen können. Und das wollen Sie doch: Zufriedene Spender und Kirchenmitglieder, die Ihnen treu bleiben.

Ingrid Alken

Erstellt am: 03.08.2017

Brauchen Sie weitere Hilfe für Ihren Gemeindebrief? Zahlreiche Fotos und Grafiken finden Sie in unserer Bilddatenbank  Jetzt ausprobieren!

Gemeindebriefdruckerei