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10 Tipps für Twitter in Kirche und Diakonie

Tipps für größere Aufmerksamkeit bei Twitter
Mit ein paar Kniffen erreicht man bei Twitter mehr Interessierte (Follower).

Sie sind neu bei Twitter und wollen ehrenamtlich für eine evangelische Kirchengemeinde oder diakonische Einrichtung twittern? Dann haben wir ein paar Tipps für Sie. 

Wer sich neu bei Twitter angemeldet hat, sollte sich erstmal ein wenig umschauen: Wer ist bei Twitter angemeldet? Was twittern andere? Wie twittern sie? Was bedeuten diese ganzen Abkürzungen und Hashtags? Überlegen Sie, wer twittert. Eine Pfarrerin, der Jugendleiter, eine Presbyterin, der Öffentlichkeitsreferent – oder gibt es ein Twitter-Konto für die Gemeinde, die Absenderin der Tweets ist.

In unseren zehn Tipps für Twitter in evangelischen Kirchengemeinden und Einrichtungen der Diakonie geben wir Tipps, wie Sie als neuer Nutzer Twitter verstehen lernen und wie Sie mehr Follower mit Ihren Inhalten ansprechen können. Und nicht zu vergessen: Hören Sie zu! Twitter ist wie alle anderen Social Media ein Mittel der Kommunikation, der Unterhaltung, des Austauschs.

1. Kommunizieren Sie!

Twitter ist keine Einbahnstraße. Ihre Follower können auf Ihre Tweets antworten genau wie Sie auf andere Tweets antworten können. Kommen Sie mit Ihren Followern ins Gespräch! Stellen Sie hin und wieder eine Frage an Ihre Follower.

2. Klares Profil

Neue Nutzer müssen anhand der Kurz-Biografie von Twitter erkennen können, was ihn bei Ihnen erwartet. Überlegen Sie sich vorher, was Sie Ihren Followern bieten wollen und können. Wen wollen Sie mit Ihrem Twitter-Account erreichen? Wenn Sie als Privatperson twittern, sollten Sie sich auf einige Bereiche beschränken. Twittern Sie also um Beispiel über Ihr Engagement als Presbyter und über ihr Hobby als passionierter Marathonläufer. Lassen Sie Ihre Haustiere, den Kegelverein und Ihre Liebe zu Museen außen vor (oder umgekehrt). Twittern Sie für Ihre Kirchengemeinde sollten Sie alle Bereiche der Gemeinde abdecken, damit Ihre Follower umfangreich informiert werden und sich keine Gruppierung in der Gemeinde vernachlässigt fühlt. Klären Sie mit der Gemeindeleitung, was Sie twittern dürfen und was nicht!

3. Zielgruppe

In Deutschland ist Twitter noch immer nicht so weit verbreitet, wie in anderen Ländern. Wen wollen Sie mit Twitter ansprechen? Gibt es Twitter-Nutzer in Ihrer Kirchengemeinde? Das sollten Sie klären, bevor Sie viel Engagement in Twitter stecken und niemand möchte Ihnen folgen.

4. Aktualität

Twitter ist eines der aktuellsten Medien überhaupt. Noch bevor eine Meldung im Radio zu hören ist, können Sie sie schon auf Twitter entdecken. Zwar brauchen Sie in Ihrer Kirchen- gemeinde oder diakonischen Einrichtung nicht mit professionellen Redaktionen konkurrieren, doch wenn Sie twittern, sollte das Ereignis nicht schon vor Tagen stattgefunden haben.

5. Abwechslung macht interessant

Twittern Sie nicht immer nur die Links auf Ihre Gemeindehomepage. Schauen Sie auch mal über die Gemeindegrenzen hinweg.

6. Fotos

Twittern Sie auch mal Fotos! Zum Beispiel vom Kirchencafé oder Gemeindefest. Oder twittern Sie das Programm des Orgelkonzerts. So schaffen Sie Aufmerksamkeit für Ihre Themen und bekommen ein persönliches Profil. Aber: Verwenden Sie nur Fotos, an denen Sie alle Rechte besitzen. Abgebildete Personen müssen ihre Erlaubnis geben.

7. Retweeten statt kopieren

Ihnen gefällt ein Tweet von jemand anderem? Dann retweeten (weiterleiten) sie ihn und kopieren ihn nicht. Das freut den Autor des Originaltweets und Sie haben weniger Arbeit.

8. Hashtags verwenden

Hashtags sind eine Art Schlagwörter, die mit einem #-Zeichen einem Tweet angehängt werden. Über diese Hashtags können sich andere Nutzer alle Tweets zu einem Thema anzeigen lassen.

9. Links verkürzen

Wenn Sie mit einem Link zu Ihrer Gemeinde-Homepage verweisen wollen, verkürzen Sie vorher den Link. Das geht zum Beispiel mit dem kostenlosen Dienst www.bitly.com. So haben Sie mehr Zeichen für Text in Ihrem Tweet. Wenn Sie sich bei Bitly (kostenlos) anmelden, bekommen Sie in einer Statistik angezeigt, wie oft die Links angeklickt worden sind.

10. Zeichenzahl nicht ausreizend

Wenn Sie wollen, dass Ihre Tweets von anderen Nutzern weitergeleitet werden (Retweet), nutzen Sie nicht die gesamte Zeichenzahl aus. Schreiben Sie die 140 Zeichen voll, wird
der Retweet am Ende abgeschnitten (weil Ihr Twittername noch angehängt wird) und eine wichtige Information geht vielleicht verloren.

gemeindebrief.de

Erstellt am: 03.05.2013

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