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Profitrick: Die Rechte der Autoren

Verwenden von fremden Texten ist das Urheberrecht zu beachten.
Verwenden von fremden Texten ist das Urheberrecht zu beachten.

Erlaubt ist Gemeindebriefredakteuren fast alles. Aber eben nur fast. Ein paar Gesetze schränken die Freiheit ein. Diese zu kennen, schadet gar nicht. Wie Sie Ihren Gemeindebrief nach Recht und Gesetz richtig machen, zeigt Ihnen unser Profi-Trick heute: Die Rechte der Autoren.

Urhebernachweis

Wer einen Text geschrieben, ein Lied komponiert oder ein Foto gemacht hat, sollte bei einer Veröffentlichung als Urheber genannt werden. Kein Gemeindebrief, kein Liedblatt und keine Broschüre sollten ohne Urhebernachweise erscheinen. Eigentlich selbstverständlich. Ein Zeichen des Respekts vor der Leistung anderer. Nicht nur das, der Urheber hat auch ein Recht darauf. Der Urheber darf festlegen, wo und in welcher Form sein Name genannt werden muss. Häufig reicht ein Hinweis im Impressum. Doch oft verlangen Autoren und Fotografen, dass ihr Name direkt beim Text oder Bild stehen muss.

Veränderung erwünscht

Menschen denken sich etwas, wenn sie ein Bild gestalten oder einen Text schreiben. So und nicht anders soll es sein. Schade, dass dies manchmal nicht so recht in den Gemeindebrief passen will. Und trotzdem darf sich der Layouter nicht einfach ans Verändern machen. Wenn der Dichter nun mal in alter Rechtschreibung dichten will, dann darf er das, egal, was die Korrektur sagt. Und den Zeilenfall für sein Gedicht bestimmt allein der Dichter und nicht die Redaktion. Wer Veränderungen am geistigen Eigentum anderer vornimmt, muss den Urheber vorher fragen.

Wiederholung ausgeschlossen

Die Erlaubnis, ein Foto, ein Text oder sonst ein Werk im Gemeindebrief zu veröffentlichen, macht die Redaktion noch nicht zum Besitzer. In einer Honorarvereinbarung wird der Preis, aber auch der Verwendungszweck festgelegt. Wird ein Foto für eine weitere Ausgabe des Gemeindebriefs gebraucht, muss der Fotograf nochmals gefragt werden. Auch Foto-CDs und Online-Bildagenturen haben Nutzungsbedingungen, die festlegen wie die Daten verwendet werden dürfen. Ausgeschlossen ist es immer, die Fotos weiterzugeben. Auch wenn Sie nett sind und kein Honorar von Ihrer Nachbargemeinde verlangen, das tolle Titelmotiv Ihres Gemeindebriefs dürfen Sie nicht einfach weitergeben. Ihre Nachbargemeinde muss die Nutzungsrechte selbst erwerben.

 

Dietmar Hauber

Erstellt am: 08.09.2010

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