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Gemeindebrief-Format: Vier Fragen helfen bei der Entscheidung

Gemeindebrief im Format DIN A4 oder A5
Soll der Gemeindebrief im Format DIN A4 oder A5 erscheinen? Bei der Entscheidung helfen vier grundlegende Fragen.

Ob DIN A4 oder DIN A5 ist nicht nur eine Frage des Aussehens. Gemeindebrief-Macher sollten sich vier weitere Fragen stellen, bevor sie sich für ein Format entscheiden.

 

Identität und Kompetenz des Absenders

Mit welchen Zielen und Ansprüchen wendet sich die Gemeinde an die Lesenden? Gibt es regelmäßig sehr viel zu berichten? Bestehen Lust und Können, den Gemeindebrief aufwändiger zu gestalten? Dann legt sich das Format DIN A4 nahe. Aussagekräftige Bilder, mehrere Spalten und längere Texte kommen hier am besten zur Geltung. Weniger Aufwand verlangt das kleinere Format DIN A5, das aber auch weniger Spielraum bietet.
 

Erwartung der Nutzenden

Bestimmte Formate erinnern die Leser und lösen entsprechende Erwartungen aus: Das größere DIN A4 erinnert an Zeitschriften und Werbebeilagen in Zeitungen. Ein Gemeindebrief in diesem Format weckt also Erwartungen (Professionalität, Farbigkeit, Informationsdichte), noch bevor das erste Wort gelesen ist. Das kleinere DIN A5 erinnert dagegen mehr an Vereinsnachrichten oder Schülerzeitungen, die Erwartungen sind entsprechend reduziert.
 

Herstellung

Wenn der Gemeindebrief auf dem eigenen Drucker oder Kopierer hergestellt wird, ist in der Regel das Format DIN A5 schon entschieden. Druckereien können beide DIN-Formate problemlos verarbeiten, die Kostenunterschiede sind minimal. Auch farbige Schmuckmäntel sind in beiden Größen erhältlich. Jede Abweichung vom DIN-Maß ist aber in der Produktion mit Mehraufwand an Material und/oder Arbeit verbunden, also mit höheren Kosten.
 

Wege der Verteilung

Wie kommt der Gemeindebrief zu den Lesern? Wenn er nur in gemeindeeigenen Räumen ausgelegt wird, spielt die Frage der Verteilung für das Format keine Rolle. Wenn er aber auch außerhalb verteilt werden soll, werden sehr handwerkliche Aspekte wichtig. Gibt es Ständer oder Boxen, in die die Exemplare passen müssen? Oder soll er etwa in der lokalen Bäckerei auf dem Verkaufstresen liegen? Dann könnte ein kleines Format günstiger sein. Der Postversand des großen Formats ist teurer (Umschläge, Porto). Bei traditioneller Verteilung durch Austrägerinnen und Austräger ist das kleinere Format handhabbarer. 

gemeindebrief.de

Erstellt am: 05.10.2012

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